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   Weingut Trockene Schmitts
   Inh. Paul & Bruno Schmitt


   Maingasse 14a
   97236 Randersacker

   Telefon (0931) 700 490
   Telefax (0931) 304 8815

   www.durchgegorene-weine.de
   info@durchgegorene-weine.de





Durchgegorene Weine


Liebe Weinfreunde!

Bevor Sie unseren Wein bestellen oder trinken, sollten Sie zunächst etwas über die Philosophie unseres Weingutes erfahren.

Seit je her werden bei uns alle Weine „naturrein" ausgebaut. Das heißt, dass nie ein Wein mit Zucker angereichert wird, immer durchgären darf und ohne Süßreserve-Zusatz abgefüllt wird. Naturreine Weine sind deshalb je nach Jahrgang mal mild und harmonisch, oft aber auch herb und lagerungsbedürftig.

Mit dieser Ausbau-Philosophie erhält man zwar keine modernen, gefälligen Weine, dafür aber ehrliche und charaktervolle Weine, die für ihre Bekömmlichkeit bekannt sind.

Was wir von den neuen Oenologischen Verfahren wie Mostkonzentration, Aromatisierung usw. halten, können Sie sich bestimmt denken.

Festhalten werden wir auch weiterhin an der alten fränkischen Regel, Weine nur bis zu 4 g/l Restzucker als trocken zu bezeichnen, auch wenn dies bis zu max. 9 g/l RZ erlaubt ist. Die Angabe auf dem Etikett ist deshalb nicht nur für Diabetiker eine sinnvolle Information. Wir hoffen, dass dies alles auch in Ihrem Sinne ist.

Herzliche Grüße aus Randersacker

Ihre Trockenen Schmitts
Familien Paul & Bruno Schmitt



Randersacker: Weingut Trockene Schmitts
Wenn sich Unternehmen zusammentun, kann das zu Synergieeffekten führen. Der Zusammenschluss der Weingüter von Paul und Bruno Schmitt hatte eine Geschmacksbereicherung zur Folge. Entgegen dem Trend, die Eigenständigkeit des Frankenweins für einen austauschbaren Modegeschmack mit opulenten, auf vordergründige Frucht getrimmten Ergebnissen zu opfern, war die Vereinigung der Brüder ein Bekenntnis zu ihrem Ursprung. Denn "trocken" im wahrsten Sinn des Wortes hat bei den Schmitts in Randersacker eine lange Tradition. Als Mitglied des VDP (Verband der Qualitäts- und Prädikats Weingüter) arbeiten sie nach den Richtlinien des "Vereins der Naturwein Versteigerer", der 1910 als Vorläufer diese Philosophie begründete. Danach "dürfen (Natuweine) insbesondere keinen Zucker oder Zuckerwasserzusatz erhalten haben".

"Trocken" ist ein Wein, wenn der Fruchtzucker nahezu vollständig zu Alkohol vergoren ist. Verläuft die Gärung ohne Manipulation oder natürliche Unterbrechung, ist das Ergebnis durchgegoren, wie die Weine der "Trockenen Schmitts". Nach fränkischer Art bedeutet trocken geringeren Restzucker als in den anderen deutschen Weingebieten. Erlaubt das deutsche Weingesetz neun Gramm pro Liter, so beschränken sich die Franken auf vier, die Schmitts erreichen selten die Grenze von einem Gramm.

Dennoch überraschen ihre Weine selbst in schlechten Jahren, die wenig Extraktzucker erbringen, mit Kraft, Struktur und sortentypischer Frucht. Damit diese Eigenschaften zur vollen Entfaltung gelangen, bedarf es wiederum einer unzeitgemäßen Tugend, des Wartens. Denn erst nach zwei bis drei Jahren zeigen die Früchte der önologischen Passion ihr Potenzial.

Bei den Schmitts steht der Charakter der Rebsorte an erster Stelle. Um diesen natürlich herauszuarbeiten, muss sich der Winzer auf den Verlauf des Jahres einstellen. Entsprechend sind Arbeiten im Weinberg notwendig, um den Ertrag zu verringern und die Stöcke zu entlasten. Auch im sonnenverwöhnten Jahr 2003 musste rechtzeitig ausgeschnitten und die Begrünung in den Weinbergen niedrig gehalten werden. Lediglich die Jungpflanzungen, deren Wurzeln noch nicht in tiefere Schichten reichen, wurden bewässert. Auf der anderen Seite durfte nicht zu spät gelesen werden, da die hohen Mostgewichte nur plumpe, alkoholreiche Tropfen hervorgebracht hätten. So beschränkten sich die Schmitts auf die Prädikatsstufen Kabinett und Spätlese.
 - aus Esskapaden 2004/2005 Gastrokritiken und Adressen

Bruno Schmitt, Nachfolger seines legendären Onkels Robert, setzt auf naturnahen Anbau, läßt alle Weine durchgären und verzichtet auch in mageren Jahren auf die Anreicherung des Mostes. Seine Weine brauchen Zeit, um ihre ganze Klasse zu zeigen.
 - Der Feinschmecker


 
  Überdurchschnittlich viele Ärzte, Apotheker und Diabetiker sind beim Weingut Trockene Schmitts unter den Kunden und die empfehlen möglicherweise den "trockenen Schmitt" weiter. So manchen Großauftrag eines Unternehmens zu Weihnachten konnte er gar nicht annehmen, sagt der Winzer, die Fläche zu erweitern, da ist nichts drin und den naturreinen Kurs aufzugeben, mehr Wein zu erzeugen, komme für Ihn überhaupt nicht in Frage. "Weil wir so geblieben sind, haben wir unsere Stammkunden und keine Veranlassung, uns zu ändern".
 - aus Wein & Küche in Franken, Meininger-Verlag, Neustadt
 


Randersacker
- einer der bekanntesten Weinbauorte Frankens. Heute hat die Gemeinde an die 3.500 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 779, also aus der Zeit Karl des Großen. Die Fischer, Winzer und Steinmetze haben das romantische Häckerdorf weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.

 



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